Über die Geschichte der FFw Noswendel:

Geschrieben anläßlich des 50jährigen Jubiläums der FFW Noswendel 1984
von Edgar Schuster

Vor der Gründung der eigentlichen Feuerwehren in unserer Heimat bestand bei Haus-, Hof- und Scheunenbränden die Pflicht der Nachbarschaftshilfe. Alle Männer im Alter von 18 bis 65 Jahren- "ob Freund` oder Feind" – waren aufgerufen, bei Ausbruch eines Feuers Menschen und Tiere, Hab` und Gut vor dem Schaden der Flammen zu schützen. Diese gegenseitig Hilfe ging auch oft über die Grenzen der Wohnsiedlungen hinaus. Ebenso gab es in jedem Dorf einen "Einsatzleiter", der bei solchen Löschaktionen das "Kommando" führte. Vor der Gründung unserer Freiwilligen Feuerwehr in Noswendel war das NIKOLAUS JUNKER. Aus dieser Zeit stammten auch verschieden Einsatzgeräte: Handspritze, die noch mit Eimern gefüllt werden musste, Feuerhaken, Schiebeleitern mit Abstützholmen und Feuereimer, die, im Brunnen oder am naheliegenden Bach gefüllt, von "Hand zu Hand" bis zur Feuerstelle gereicht wurden.
Im Herbst 1934 beauftragte der damalige Gemeindeschulze und spätere Bürgermeister von Noswendel PETER JUNKER den "Bannschütz" JOSEF SCHILLO in unserem Dorf eine freiwillige Feuerwehr zusammenzustellen. Innerhalb weniger Wochen waren 29 Männer bereit, aktiv in der Wehr mitzuwirken, freiwillig und nach dem Wahlspruch "Gott zur Ehr`, dem Nächsten zur Wehr". PETER JUNKER schlug den damals 35jährigen NIKOLAUS FINKLER aus Noswendel-Roth zum ersten Wehrführer vor. FINKLER, von der Amtsverwaltung in Wadern bestätigt, übernahm mit Freude und dem notwendigen Ehrgeiz diese besondere Aufgabe und leitete "seine" stolze Noswendeler Feuerwehrtruppe ausgezeichnet. "Mit viel Freude denke ich oft an diese Zeit zurück", sagt der heute 85 jährige, "wie schön wäre es, wenn ich heute noch mal vor dieser stolzen Truppe stehen könnte!" Zum Löschzugsführer wurden ernannt: JOSEF HAUPENTHAL, JOHANN EHM und JOHANN WIESEN. Hornist war JAKOB WEBER. Er hatte die Aufgabe, die Wehrleute zu allen Übungen und vor allem zu notwendigen Einsätzen mit entsprechendem Hornsignal zusammenzurufen. JOHANN GÖRGEN übernahm die Aufgabe als Sanitäter der Wehr.
Für die neugegründete Feuerwehr mussten zunächst die allernotwendigsten Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden, als erstes ein Gerätekarren mit 200 Meter C-Schläuchen, ein Hydrantenstock aus Kupfer und ein Strahlrohr. Als Geräteschuppen diente eine Überdachung an der alten Schule. Dort waren auch Schiebeleitern und Feuerhaken aufgehängt. Am Giebel der damaligen Gastwirtschaft LUDWIG – bei "Hecken" – war die "Schlauchtrockenanlage" angebracht. An einem Mast konnte ein Kranz hochgezogen werden, an dem die nassen Schläuche befestigt wurden. Während man nun "innen" den Durst löschte, konnten so draußen die Schläuche abtrocknen.
Die erste Noswendeler Freiwillige Feuerwehr wurde auch komplett mit Uniformen ausgestattet. Schutzhelme, Seitengewehre und Koppel gehörten ebenfalls zu der einheitlichen Ausrüstung. Durch die stattliche Anzahl der Wehrmänner, die einheitliche Uniform, vor allem aber durch die vorzügliche Disziplin bei ihren Auftritten, wurde die Wehr bei Kreis- und Amtsfeuerwehrfesten (z.B. in Weiskirchen, Bardenbach, Michelbach und Beckingen) besonders ausgezeichnet, was zum Teil sogar mit Geldprämien belohnt wurde. So wurde auch eine eigene Kasse geführt, deren Bestand mit Prämien, Spenden, Einnahmen bei Theateraufführungen und Verlosungen ständig aufgebessert werden konnte. Der erste Kassenwart was JOHANN WIESEN, sein Nachfolger wurde später JAKOB LORIG. So beteiligten sich die "Löschmänner" nicht nur beim Brandschutz, sie gehörten damals schon zur Gruppe der Dorfbevölkerung, die aktiv am gesellschaftlichen Leben und Zusammenwirken teilgenommen hatte.
Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges brauchte die Feuerwehr erfreulicherweise nur einmal eingesetzt zu werden. Im 12. April 1938 brannte die Scheune bei SAUER WILLI in Roth. Das Feuer wurde mit gutem Erfolg bekämpft und ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden. Die im Stall untergebrachten Pferde konnten gerettet werden. Die Brandursache war auf Explosionen zurückzuführen, die im gelagerten Kalkstickstoff entstanden sein sollen. Während des Wiederaufbaus der Scheune waren die Tiere bei Reiter Johann untergebracht.

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Möglicherweise war der erste Einsatz aber auch schon früher. 1935 sollen die Wehrmänner dem Bewohner NIKOLAUS NICKELS in Noswendel, Am Baumgarten, geholfen haben, als das Dach und ein Giebel seines Wohnhauses bei einem schweren Sturm eingestürzt waren.
NIKOLAUS FINKLER besuchte bereits 1938 die Feuerwehrschule in Koblenz und nahm dort an einem achttägigen Lehrgang teil. Sein Fachwissen im Feuerlöschwesen führte dazu, dass er 1940 zum Amtswehrführer ernannt wurde. Sein Nachfolger in Noswendel wurde der Müllermeister JOSEF HAUPENTHAL. Während des zweiten Weltkrieges musste die Wehr wie überall ständig durch ältere Bürger und Jugendliche verstärkt werden, da viele aktive Wehrmänner in den Krieg eingezogen wurden.
Zu einem Großeinsatz kam es am 28. August 1942. Zwei Wohnhäuser mit Ökonomiegebäuden mitten im Dorf – LEIDINGER/HÜBSCHEN in der Straße Zum Pavillon – brannten vollständig aus. Dank des schnellen Eingreifens durch die Freiwillige Feuerwehr konnten fast der gesamte Viehbestand und das Mobiliar der Wohnungen gerettet werden. Die Futtervorräte und einige landwirtschaftliche Geräte wurden ein Opfer de Flammen. Ebenso mussten zwei Rinder und eine Ziege notgeschlachtet werden. Ein französischer Gefangener wurde für seine außerordentliche Mithilfe mit der sofortigen Entlassung aus der Gefangenschaft belohnt.

Bei Kriegsende war auch von der Noswendeler Wehr nicht mehr viel übriggeblieben. Viele Geräte waren zerstört oder abhanden gekommen. Viel schwerer war jedoch der Verlust der Kameraden, die ihr Leben im Krieg lassen mussten. Bürgermeister ALOIS BIESEL sen. Beauftragte den Wehrführer JOSEF HAUPENTHAL mit der Neuordnung der Wehr. Viele Angehörige der ortsgebundenen Berufe – Handwerker und Landwirte – stellten sich abermals in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr. Die Sollstärke von 21 Aktiven wurde erreicht. JOSEF HAUPENTHAL, inzwischen zum Brandmeister befördert, leitete die Wehr bis 1959. Im Rahmen der geringen finanziellen Möglichkeiten der damaligen Gemeinde wurden die notwendigsten Gerätschaften und Schutzanzüge angeschafft. Am 29. Juni 1950 beschloss der Noswendeler Gemeinderat einstimmig den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses. Zunächst plante man einen Anbau an die alte Schule. Doch man einigte sich bald auf die Errichtung eines separaten Gebäudes mit Trockenturm auf dem damaligen Dreschplatz in der "Träf". Am 16. September 1950 wurden die Aufträge vergeben. Ein Jahr später war das Gerätehaus für ca. 460.000 Frs –die Regierung gab 50% Zuschüsse zu den Baukosten – erstellt. Auf der Dachspitze des Trockenturmes wurde eine Sirene installiert. Damit hatten die Kirchenglocken zum letzten Mal zum Einsatz der Feuerwehr geläutet. Auch die Löschgeräte wurden "moderner". 1957 wurde für ca. 450.000 Frs eine Motorpumpe – TS 8/8 – angeschafft, allerdings musste sie noch auf einem Handkarren transportiert werden. JOSEF HAUPENTHAL, der sich in den schwierigen Nachkriegsjahren viele Verdienste um die Noswendeler Wehr erworben hatte, stellte auch ständig zu den Übungen und vor allem zu den Einsätzen sein Lastauto kostenlos zur Verfügung. 1959 feierte man das 25jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Noswendel. Die Festvorbereitungen und die Organisation hatte PETER SAUER, ebenfalls ein Gründungsmitglied der Wehr, übernommen.
Ende des Jahres wurde FRANZ BARTH Nachfolger von JOSEF HAUPENTHAL. Mit Beginn des Jahres 1961 übernahm FRANZ MEIER die Wehrführung. Sein Stellvertreter wurde HANS OTT. Am 9. August 1961 beschloss der Gemeinderat unter Bürgermeister JOHANN LEIDINGER im Haushaltsplan 1962 die Mittel für ein Feuerlöschfahrzeug bereitzustellen. Zum Preis von 10.956,- DM wurde das "TSF" – ein Ford Transit – erworben und am 20.11.1962 amtlich zugelassen. Die Wehrmänner waren sehr stolz auf ihr erstes Fahrzeug und die Noswendeler Bevölkerung wusste, dass der Brandschutz bei ihrer "Löschtruppe" in guten und sicheren Händen lag. Es folgten unter Bürgermeister ALOIS BIESEL jun. Weitere größere Anschaffungen: 1969 ein Trockenschrank, 1970 ein Schaumlöschgerät, 1971 ein Anhänger zum Löschfahrzeug, 1972 die ersten Atemschutzgeräte.
Das alte Feuerwehrgerätehaus war seit langem viel zu klein für die Unterbringung aller erforderlichen Geräte. Die Schaffung eines neuen Geräteraumes mit Schulungsraum wurde 1968 beschlossen und erfolgte zum Gesamtpreis von 21.000,- DM – Zuschuss des Innenministers 8.400,- DM – im Kellergeschoss der Schule. Dieser kostengünstige Ausbau war jedoch nur möglich, da sich die Wehrmänner und die Mitglieder des DRK zur Eigenleistung bereit erklärt hatten. In zahlreichen Stunden wurden eine hervorragende Gemeinschaftsleistung getätigt. Bauingenieur HEIZ KLÄSER hatte Planung und Bauleitung kostenlos übernommen. Die Einweihungsfeier mit zahlreichen Gästen erfolgte am 20. Februar 1970. der Schulungsraum stand auch dem DRK zur Verfügung.
Bei den Einsätzen zeigt es sich immer mehr, dass alle Anschaffungen, insbesondere jedoch die ständige Weiterbildung der Feuerwehrleute bei den regelmäßigen Übungen und bei den zahlreichen Lehrgängen notwendig waren. Die Einsätze waren nicht nur sehr zahlreich, sondern auch verschiedenster Art: Kaminbrände, Ölofen- und Fernsehbrände, Schuppenbrände und immer wieder Flächenbrände, die jedoch in den letzten Jahren ganz erheblich zurückgegangen sind, nicht zuletzt auf Grund der Tatsache, dass brachliegende Wiesen und Felder nicht mehr blindlings angezündet, sondern als ein Stück erhaltenswürdiger Natur angesehen werden.
Neben der Brandbekämpfung war die Wehr auch bei Kellerauspumpen und Suchaktionen im Einsatz. An Nachbarschaftshilfen sind insbesondere Großbrände bei der TKV in Lockweiler und beim Saargummiwerk in Büschfeld und am "Alten Bahnhof" Büschfeld (Kautschuklager der SGW) zu erwähnen. Nicht zu vergessen ist auch der stundenlange Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe 1965 ebenfalls beim Saargummiwerk Büschfeld.

In Noswendel selbst sind folgende größere Einsätze festzuhalten:

1957 Brand in der Scheune MERTEN, das Übergreifen der Flammen auf die zahlreich gelagerten Gasflaschen(Haushaltwarengeschäft) wurden verhindert.
1962 Brand der Scheune WAGNER (ehemalige Schmiede in der Delt) das Übergreifen des Brandes auf den Wohntrakt wurde verhindert
1967 Sturmböen decken einen großen Teil des Schuldaches ab, noch während der Sturmnacht brachte die Feuerwehr eine provisorische Bretterabdeckung an
1968 die Pumpen zur Wasserversorgung waren ausgefallen, die Feuerwehr füllte den neuen Hochbehälter am Röderwald
1980 Schwelbrand im Dekocenter, umsichtiges und fachmännisches Handeln der Löschbezirke von Noswendel und Wadern verhindern eine mögliche Katastrophe, da große Mengen von Hochexplosiven Farbstoffen in den Verkaufsräumen gelagert waren
1982 Futtersilobrand auf dem Sonnenhof (Landwirt Theo Klauck), um eine Vernichtung der Futtervorräte zu verhindern, wurde das Feuer mit einigen Tausend Litern Milchmolken erfolgreich gelöscht (eine einmalige Brandbekämpfung im ganzen Saarland)
1982 Brand in dem Mehrfamilienhaus SILVESTRINI, Ahornweg, durch das Eingreifen der Wehr innerhalb weniger Minuten wurde ein größerer Schaden verhindert
1983 Wohnhausbrand SCHMIDT, Am Wergkäulchen, ein Übergreifen der Flammen auf das Untergeschoss konnte durch großen Einsatz vermieden werden

Diese wenigen Beispiele zeigen nochmals, wie wichtig und notwendig eine Feuerwehr innerhalb einer Wohngemeinschaft (ob Dorf oder Stadt) ist. Mit einem Wasserschlauch allein ist Feuerschutz noch lange nicht gegeben. Schnelles, aber auch vorsichtiges und umsichtiges Handeln sind bei der Brandbekämpfung erforderlich. Die Zusammenarbeit innerhalb einer Wehr und mit den Nachbarwehren muss sichergestellt sein, ein Feuerwehrmann muss sich auf den anderen verlassen können. Dazu sind eben die zahlreichen und regelmäßigen Übungen und Lehrgänge notwendig, zu denen sich die Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehr oft, freiwillig und uneigennützig zur Verfügung stellen.

Zurück zur Chronik!
Nach der Gebiets- und Verwaltungsreform am 1.1.1974 wurden die Wehren in den einzelnen Gemeinde-, bzw. Stadtteilen zu Löschbezirken ernannt. Die Eigenständigkeit der Freiwilligen Feuerwehren war damit nicht aufgehoben, lediglich die Finanzierung ist im Haushalt der Stadt Wadern für alle Löschbezirke zusammengefasst.
Nach 35jähriger Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Noswendel trat 1976 Oberbrandmeister FRANZ MEIER von seinem Amt als Löschbezirksführer (früher Wehrführer) zurück. Sein Nachfolger wurde Oberbrandmeister HANS OTT und stellvertretender Stadtwehrführer der Stadt Wadern. Sein Stellvertreter in Noswendel wurde KURT BONERZ, ab 1982 WOLFGANG BREIT.
Wenn auch die Feuerlöschgeräte ständig erneuert und ergänzt wurden, eine Schwierigkeit war inzwischen bei der Noswendeler Wehr eingetreten: das fast zwanzig Jahre alte Löschfahrzeug, der "alte Ford Transit" wollte nicht mehr so richtig. HANS OTT beantragte die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges. Der Stadtrat unter Bürgermeister HERBERT KLEIN folgte dem Vorschlag des Ortsrates von Noswendel und stellte im Haushalt 1981 insgesamt 80.000,- DM für die Neuanschaffung bereit. Zur Freude aller Wehrmänner wurde das neue Fahrzeug, ein LF 8, am 21.11.1981 von Pastor SCHEER eingesegnet und vom Bürgermeister dem Löschbezirk Noswendel übergeben.
Das neue Löschfahrzeug war zwar in "guten Händen" bei der Noswendeler Wehr, doch musste notgedrungen eine vorübergehende Unterstellmöglichkeit eingerichtet werden, da die Kellerräume der Schule zu tief waren. FRANZ MEIER stellte seine Scheune zur Verfügung. Die Trennung von Einsatzfahrzeug und den übrigen Einsatzgeräten führte jedoch zu erheblichen Schwierigkeiten. So war es seit langem ein Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr und des Ortsrates von Noswendel, ein neues Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Die Möglichkeit im Kellergeschoß des geplanten Anbaues an die Kreissonderschule neue Räume zu schaffen, wurde zunächst für gut befunden. Da jedoch der Kreis den geplanten Anbau nicht verwirklichte, war die Planung eines eigenständigen Gerätehauses erforderlich geworden. Man einigte sich auf einen Standort unterhalb des Friedhofes der sich inzwischen auch im städtischen Besitz befand. Die Planung erfolgte durch die Bauverwaltung der Stadt Wadern und im Haushaltsplan 1984 standen 80.000,- DM für den Baubeginn bereit. Eine erfreuliche Tatsache im Jahr des 50jährigen Jubiläums!
In der Chronik sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Noswendeler Wehr in den Jahren bis 1984 stets verjüngt hat. Der gute Nachwuchs ergab sich nicht zuletzt aus der Gründung von Jugendwehren. Die erste wurde bereits 1968 ins Leben gerufen. WALTER LORIG – seit Juli 1978 auch Stadtjugendwart – hatte sich mit den Jugendlichen beschäftigt und nach erfolgreicher Ausbildung waren etliche aus der Jugendwehr danach aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Noswendel tätig. Erfreulich war stets, dass alle Mitglieder der Jugendwehr mit Erfolg die Prüfung zur Leistungsspange abgelegt haben. Bei der Prüfung zur Leistungsspange im Jahr 1980 sollte erwähnt werden, dass alle Jugendlichen nach bestandener Prüfung wiederholt antraten, um einem Kameraden aus Nunkirchen zur Leistungsspange zu verhelfen.
Auch die Mitglieder der aktiven Wehr haben im September 1980 mit Erfolg die Prüfung zur Leistungsspange in Silber abgelegt.
Bleibt zum Schluß noch zu berichten, dass die Freiwillige Feuerwehr des Löschbezirkes Noswendel neben den eigentlichen Aufgaben in ihrem Bereich, die sie bisher ganz hervorragend gemeistert hat, auch sonst ein Stück des Gemeinschaftslebens innerhalb der Dorfbevölkerung wahrgenommen hat. Sie ist, wie alle anderen Vereine und Organisationen in Noswendel, Mitglied des Heimat- und Verkehrsvereines e.V. Noswendel und unterstützt tatkräftigt die hier gemeinsam gestellten und festgelegten Aufgaben und Ziele des Zusammenwirken der Bevölkerung von Noswendel.
Ihren Wahlspruch "GOTT ZUR EHR`, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR" haben sich die Noswendeler Wehrleute seit ihrer Gründung zu Herzen genommen und dabei stets vorbildlich ihre Pflicht auch erfüllt. Die Jugend ist aufgerufen, ihrem Beispiel zu folgen!